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Portooptimierung
Die Kosten Ihres Mailings hängen maßgeblich vom Porto ab. Aus
diesem lohnt es sich vor dem Versand die Adressen auf Fehler zu
überprüfen und die Menge anzupassen.
Qualität der Adressen
Bereits im Vorfeld
sollten Sie einen Blick über die Adressen werfen, um zu prüfen ob sich offensichtliche Tipp- und
Schreibfehler eingeschlichen haben oder ob sich
unvollständige Daten
(fehlende Straße oder Postleitzahl) darin befinden. Auf Wunsch
bieten wir Ihnen die Möglichkeit an, die Adressen vorher auf
Konsistenz zu prüfen. Hierbei prüft eine Software, ob die Straße
und die Hausnummer des Adressaten zur Postleitzahl und diese
wiederum zum Ort passt. Ebenfalls können hierbei doppelte
Datensätze herausgefiltert werden.
Ein weiterer Weg besteht
darin, Ihre Adressen noch mit der kostenpflichtigen
Umzugsdatenbank der Deutschen Post abzugleichen. Ebenso bietet
sich die Möglichkeit, eine Vorausverfügung an der Sendung
anzubringen, um für künftige Mailings eine Bereinigung
hinsichtlich nicht zustellbarer Sendungen durchzuführen.
Mehrere Faktoren
beeinflussen die Portokosten:
Das Sendungsgewicht
Berechnen Sie
bereits vor dem Druck der Dokumente das Gewicht der
einzelnen Bestandteile! Eine gängige Größe bei Mailings ist
das 20-Gramm-Mailing. Bei Regelmaßen (im klassischen DIN
Lang-Format) wiegt ein DIN A4-Anschreiben 5
g und eine Briefhülle 5 g. Wenn jetzt noch ein Flyer mit 11
g hinzu kommt, landen Sie bereits in der nächst höheren
Portogruppe, welche das Mailing enorm verteuern kann. Der Unterschied von
drei auf vier DIN A4
Seiten beträgt immerhin 25% der Portokosten!
Es gibt mehrere
Lösungsansätze:
- Ist z.B. eine
Information nicht auf einer Rückseite der anderen Seiten
möglich?
- Könnte man statt 80g
Papier evtl. auch ein leichteres einsetzen?
Achtung! Bei beidseitigem Druck könnte die Rückseite
durchscheinen!
- Achten Sie auf das
Gewicht des Umschlages!
- Ist bei der Antwortkarte
ein Talon enthalten, der nicht unbedingt benötigt wird?
- Könnte man die
Antwortkarte in die Infobroschüre integrieren?
- Denken Sie an das Format
der einzelnen Werbemittel - Eine Broschüre in DIN-lang
ist 23% leichter als in A5, eine Kompaktbroschüre
immerhin noch 6%
Das Format
Ein Klassiker
unter den Mailings ist das DIN Lang-Format (235 x 114 mm).
Überlegen Sie, ob Ihre Information unbedingt im DIN A5- oder
A4-Format versendet werden muss.
Die Menge der zu versendenden Briefe
Die Deutsche
Post setzt bei Massenbriefsendungen bestimmte Mengen voraus,
um das günstige Infopost- oder Infobrief-Porto nutzen zu
können. Hierbei wird auch unterschieden, ob die Sendungen
bundesweit oder nur regional versandt werden. Es gibt aber
die Möglichkeit fehlende Mengen "imaginär" aufzuzahlen.
Beispiel:
Sie wollen 3300
inhaltsgleiche Briefe im Standardformat
(max. 235x125x5 mm, bis 20 g)
deutschlandweit versenden. Diese Menge
reicht meist nie aus, um die
Mindeststückzahl von 250 Sendungen für
einzelne Leitregionen oder 50 für
Leitbereiche zu erreichen.
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normales Briefporto:
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3300 Standardbriefe á 0,55 €
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= 1815.00 €
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Infobrief:
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3300 Standardbriefe á 0,35 €
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= 1155,00 €
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Infopost:
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3300 Standardbriefe
+
Porto für
700 fehlende Sendungen
(= 4000 bezahlte Sendungen)
á
0,25 €
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= 1000,00 €
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Sie
hätten also über 155 € (gegenüber Infobrief) bzw.
815 € (gegenüber Normalporto) gespart und könnten 700 Briefe
zusätzlich für das gleiche Porto versenden!
Hier finden Sie
eine
Gesamtübersicht über die Leistungen und Preise der Deutschen
Post
als PDF-Datei
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